Thema: Vertragsdauer bei finanziellen Schwierigkeiten

Hallo,

letzte Saison ist mein Team in die Pleite gerutscht.

Um die Situation zu retten, wollte ich Spieler verkaufen. Dabei traten aber einige Probleme auf:

* Da ich keine Verträge verlängern konnte, waren viele Spieler mit ihrem Vertrag in "no transfer" und ich konnte diese nicht anbieten.
* Für andere Spieler hatte ich schon einen Käufer gefunden, da der Vertrag aber vor dem Ende der Saison auslief, ist der Transfer zum 0.Spieltag dann wohl geplatz.

Mein Vorschlag daher:
* Die Restriktion bei den Spielerverträgen sollte in der Form gemildert werden, dass eine Verlängerung bis zum 0.Spieltag der Folgesaison möglich ist. Man steigt ja eh ab, gleichzeitig kann man die Saison noch ordentlich zu Ende spielen.
* Verkauft man einen Spieler zum 0.Spieltag und der Vertrag läuft vorher aus, so sollte der Transfer dennoch stattfinden.
* Steht der sportliche Abstieg fest, sollte die No-Transfer-Klausel bei Spielerverträgen nicht mehr greifen.

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Re: Vertragsdauer bei finanziellen Schwierigkeiten

Die "no-transfer" Klausel spart dir ja Geld. Einfach so bekommt man aber nichts geschenkt, daher ist das der Risikofaktor den man eingeht. Wenn die Klausel nur zählt solange man einen Vorteil davon hat, dann braucht man sie eigentlich gar nicht.

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Re: Vertragsdauer bei finanziellen Schwierigkeiten

Brice schrieb:

Die "no-transfer" Klausel spart dir ja Geld. Einfach so bekommt man aber nichts geschenkt, daher ist das der Risikofaktor den man eingeht. Wenn die Klausel nur zählt solange man einen Vorteil davon hat, dann braucht man sie eigentlich gar nicht.

Hallo, der Nachteil ist doch die verkürzte Laufzeit und wenn man vergisst zu verlängern, dann ist der Spieler weg.

Dann sollte man zumindest bis zum 0.Spieltag zum normalen Vertragskonditionen verlängern können.

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Re: Vertragsdauer bei finanziellen Schwierigkeiten

Crom schrieb:

Hallo, der Nachteil ist doch die verkürzte Laufzeit und wenn man vergisst zu verlängern, dann ist der Spieler weg.

ich sehe darin keinen Nachteil.
1. du zahlt weniger Gehalt -> je Stärker der Spieler um so mehr
--> Ein deutlicher Vorteil

2. Das man nun 2mal im Monat statt 1mal im Monat den Vertrag verlängern muss, ist für mich schwer als wirklicher Nachteil zu akzeptieren. Zumal du 3 Tage vor Ablauf inGame und auf Wunsch per Mail informiert wirst.

Das zu versemmeln, fällt unter die Kategorie selbst, außerdem muss man zwar nicht jeden Tag angemeldet sein, aber um das Spiel halbwegs sinnvoll zu spielen wenigstens alle 2-3 Tage mal rein schauen sollte.

-> Das der Vertrag ausläuft, kann dir bei einem 28 Tage oder 56 Tage Vertrag übrigens auch passieren.

Crom schrieb:

Dann sollte man zumindest bis zum 0.Spieltag zum normalen Vertragskonditionen verlängern können.

Warum?
Du kannst deine Saisonausgaben am Saisonanfang kalkulieren, du kannst deinen Einnahmen abschätzen.
Auch während der Saison siehst man wohin sich die Finanzen entwickeln und frühzeitig reagieren.
zb. einen auslaufenden Vertrag als Transfervertrag verlängern, oder gar komplett auslaufen lassen.
(Manchmal ist es besser den Spieler zu verlieren, als sein Gehalt zahlen zu müssen)

Meiner Meinung nach sind das genügend Optionen für die beschriebene Situation.

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5 Zuletzt bearbeitet von Crom (2018-08-06 15:58:36)

Re: Vertragsdauer bei finanziellen Schwierigkeiten

Man kann aber nicht einmal während der Play-Off-Phase Spieler verlängern, obwohl es dafür nicht einmal Kosten gebe. Zudem hatte ich ja sogar einen Spieler verkauft (zum 0.Spieltag), aber weil ich ihn nicht verlängern konnte, hab ich kein Geld bekommen. Das ergibt keinen Sinn. Also selbst wenn man pro aktiv die Verträge verlängert, reicht es dann nicht mehr.

Es stellt sich auch die Frage, wie weit man Spieler bestrafen möchte, die in Schieflage geraden. Darüber hinaus ist es auch für die Konkurrenz in der Liga sinnvoll, dass man seine Saison dann wenigstens noch ordentlich beenden kann.

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Re: Vertragsdauer bei finanziellen Schwierigkeiten

Crom schrieb:

Man kann aber nicht einmal während der Play-Off-Phase Spieler verlängern, obwohl es dafür nicht einmal Kosten gebe. Zudem hatte ich ja sogar einen Spieler verkauft (zum 0.Spieltag), aber weil ich ihn nicht verlängern konnte, hab ich kein Geld bekommen. Das ergibt keinen Sinn. Also selbst wenn man pro aktiv die Verträge verlängert, reicht es dann nicht mehr.

Es stellt sich auch die Frage, wie weit man Spieler bestrafen möchte, die in Schieflage geraden. Darüber hinaus ist es auch für die Konkurrenz in der Liga sinnvoll, dass man seine Saison dann wenigstens noch ordentlich beenden kann.

Ich hab des öfteren schon während der PO die Verträge verlängert ohne Probleme. Da hast Du wohl einen Fehler gemacht oder musst Dich verschaut haben, anders kann ich mir das nicht erklären.

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Re: Vertragsdauer bei finanziellen Schwierigkeiten

Wenn er schulden hat kann er keine Verträge verlängern. Das hat aber nichts mit den Playoff's zu tun sondern ist immer so.

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Re: Vertragsdauer bei finanziellen Schwierigkeiten

Ehrlich gesagt, sehe ich da auch keinen Handlungsbedarf. Wenn ich ein Geschäft habe, kann ich ja auch nicht so tun, als ob nix wäre, bis mir niemand mehr Ware liefert. Und wenn die Gehaltskosten höher sind wie Zuschauer- und Sponsoreneinnahmen, muss ich mir halt im Klaren sein, dass das nicht sehr lange so weiter gehen wird...

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Re: Vertragsdauer bei finanziellen Schwierigkeiten

Problem ist hier eher das viele Manager zu spät handeln, vielleicht könnte eine zusätzliche Warnung im Büro helfen.

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Re: Vertragsdauer bei finanziellen Schwierigkeiten

Brice schrieb:

Problem ist hier eher das viele Manager zu spät handeln, vielleicht könnte eine zusätzliche Warnung im Büro helfen.

Vielleicht könnte man die Kontostandbox ja mit Farbe ähnlich der Quickinfo hinterlegen.
Farbe erscheint nach zb 10 Tagen (1/3 der Saison)

Vorraussetzung: Die laufenden Einnahmen und Ausgaben (ohne Sonderausgaben) bleiben annähernd so wie zuvor.
Grün =  wird die Saison finanziell gemeistert
Rot = der Bankkrott droht

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Re: Vertragsdauer bei finanziellen Schwierigkeiten

also ich finde dass das alles so bleiben soll wie es ist...ezm ist ein manager, das beseutet ein großer teil des spieles jat was
mitplanung und kalkulation zu tun...

wen der bankrott so plötzlich teifft, dass er nicht mal mehr verträge verlängern kann, der hat schlichtweg sein team nicht im griff und fämgt damn auch iwie zurecjt wieder unten an...da kann er es ja dann besser machen!! alles andere würde doch fehlwirtschaften und zu hohes risiko nur noch bevorteilen...

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Re: Vertragsdauer bei finanziellen Schwierigkeiten

Crom schrieb:

Es stellt sich auch die Frage, wie weit man Spieler bestrafen möchte, die in Schieflage geraden. Darüber hinaus ist es auch für die Konkurrenz in der Liga sinnvoll, dass man seine Saison dann wenigstens noch ordentlich beenden kann.

Wenn Spieler in Schieflage geraten, sind sie in 99 von 100 Fällen selber Schuld. Du sagst, sie würden "bestraft", wenn sie in Schieflage geraten. Ich sage, Manager, die besser sind, würden bestraft, wenn finanzielle Schieflagen keine Konsequenzen hätten.

Wenn ich mir Deine Mannschaft anschaue (und die Spieler, die Du letzte Saison verloren hast), muss eigentlich jedem klar sein, dass das auf Dauer nicht gut gehen kann. Schon gar nicht mit Deinem Stadion, das Du auch nach 111 Saisonen, in denen Du spielst, noch nicht brauchbar ausgebaut hast. Deine Einnahmen sind zu niedrig, Deine Kosten sind zu hoch. Deshalb hat es Dein Team zerrissen, und es war schon sehr lange abzusehen. Du hättest Spieler rechtzeitig entlassen können, dann hättest Du ganz normal weiterspielen können.

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Re: Vertragsdauer bei finanziellen Schwierigkeiten

Es ist halt eine schwierige Sache, wie Tom sagt muss es halt auch fair für die Manager sein die korrekt wirtschaften. Allerdings will man auch keine Spieler vergraulen, aber es ihnen jetzt auch nicht zu leicht machen. Hannes hat da ebenfalls Recht, es ist ein Managerspiel, da gehört sowas dazu, auch wenn dee Lerneffekt natürlich bitter sein kann.

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14 Zuletzt bearbeitet von Jesuli (2018-08-07 05:58:30)

Re: Vertragsdauer bei finanziellen Schwierigkeiten

Naja, aber eine automatische Vertragsverlängerung bei beidseitiger Transferzusage ist jetzt nichts was irgendwie aus dem Rahmen fällt und wäre auch sinnvoll in meinen Augen. Die Vertragsoptionen ohne notransfer-Option haben nicht gerade eine Laufzeit die gute Planung zulässt. Sobald der Trade zu Stande gekommen ist, sollte "dem System" klar sein, dass der Spieler zu Geld kommen wird und nicht wie im Beispiel von Crom eine der wenigen Möglichkeiten wieder zu Geld zu kommen verhindern.

Außerdem ist das Argument der Auswirkung auf die anderen Divisionsteilnehmer nicht ohne. Da verliert der Verein Spieler und es gibt Default Wins, die wieder die Stats usw versauen, obwohl der Spielbetrieb gesichert wäre (Minuspunkte usw außen vor gelassen).
Dem Rest stimme ich zu.

http://i.imgur.com/50qn3oZ.png
Ned: Phil?
Phil: Ned?
[Punches Ned in the face]

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Re: Vertragsdauer bei finanziellen Schwierigkeiten

Jesuli schrieb:

Sobald der Trade zu Stande gekommen ist, sollte "dem System" klar sein, dass der Spieler zu Geld kommen wird und nicht wie im Beispiel von Crom eine der wenigen Möglichkeiten wieder zu Geld zu kommen verhindern.

Dem stimme ich grundsätzlich zu. Auch weil ich selbst schon in der Situation war, dass der Kauf eines Spielers geplatzt ist, weil der gegenüber den Vertrag nicht bis zum Saisonende verlängert hat.
Allerdings gibt es zwei "aber" hierbei.

1. Diese Option müsste dann immer greifen, wenn ein Spieler nach dem 18. Spieltag verkauft wurde. Egal ob der Verkäufer in finanzieller Not ist oder nicht. und egal ob der Vertrag am 19. oder erst im DF3 ausläuft.

2. Was geschieht, wenn der Käufer am 0. kein Geld hat, oder die Kaufsumme nicht ausreicht um die Insolvenz abzuwenden?

Vor allem den zweiten Punkt sehe ich kritisch.

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Re: Vertragsdauer bei finanziellen Schwierigkeiten

MeDDi schrieb:
Jesuli schrieb:

Sobald der Trade zu Stande gekommen ist, sollte "dem System" klar sein, dass der Spieler zu Geld kommen wird und nicht wie im Beispiel von Crom eine der wenigen Möglichkeiten wieder zu Geld zu kommen verhindern.

Dem stimme ich grundsätzlich zu. Auch weil ich selbst schon in der Situation war, dass der Kauf eines Spielers geplatzt ist, weil der gegenüber den Vertrag nicht bis zum Saisonende verlängert hat.
Allerdings gibt es zwei "aber" hierbei.

1. Diese Option müsste dann immer greifen, wenn ein Spieler nach dem 18. Spieltag verkauft wurde. Egal ob der Verkäufer in finanzieller Not ist oder nicht. und egal ob der Vertrag am 19. oder erst im DF3 ausläuft.

2. Was geschieht, wenn der Käufer am 0. kein Geld hat, oder die Kaufsumme nicht ausreicht um die Insolvenz abzuwenden?

Vor allem den zweiten Punkt sehe ich kritisch.

Diese Option würde ich als "Käuferschutz" als sinnvoll erachten. Sprich, der Verkauf kommt so oder so zustande, wenn der Vertrag ausläuft, kommt der Spieler halt als Free Agent zu den abgemachten Konditionen. Was den Verkäufer angeht, so bleibe ich dabei: Wer den Wagen an die Wand fährt, darf danach nicht fordern, dass die Wand nach hinten gesetzt wird. Verzeiht mir, wenn ich hier etwas drastische Worte anwende, aber wenn in dieser Hinsicht was kommt, dann will ich nie wieder hören, dass das Automatisieren des automatischen Auffüllens des Lagerbestandes von Fanartikeln einem Managerspiel den Reiz nehmen würde. Sind wir ehrlich: der wahre Reiz eines Managerspiels besteht darin, das Maximum zu erreichen ohne dabei Konkurs zu machen. Und wenn wir da beginnen, 27 Fallschirme und 35 Notleinen inzuführen, dann ist ja dem Risiko keine Grenze mehr gesetzt. Und das ist echt der Spannung des Spiels äußerst abträglich. Es tut mir für jeden Leid, der mit seinem Verein flöten geht. Genauso hat es mir für die Kroaten bei der WM leid getan, dass sie das Finale verloren haben. Aber das gehört zum Spiel. Und das ist auch gut so.

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17 Zuletzt bearbeitet von MeDDi (2018-08-07 09:14:01)

Re: Vertragsdauer bei finanziellen Schwierigkeiten

Honso schrieb:

Diese Option würde ich als "Käuferschutz" als sinnvoll erachten. Sprich, der Verkauf kommt so oder so zustande, wenn der Vertrag ausläuft, kommt der Spieler halt als Free Agent zu den abgemachten Konditionen.

Daraus würde ich nun interpretieren, dass der Verkäufer kein Geld erhält wenn der Vertrag zuvor ausgelaufen ist?
--->
1. Transfer von beiden Seiten bestätigt (nach 18. Spt.)
2. Vertrag läuft aus
3. Spieler verlässt den Verein
4. Spieler erscheint nicht bei den FAs am 0. Spieltag
5. Spieler wechselt zum Käufer -> Geld geht den EZM-Dachverband

so?

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Re: Vertragsdauer bei finanziellen Schwierigkeiten

tomrbg schrieb:
Crom schrieb:

Es stellt sich auch die Frage, wie weit man Spieler bestrafen möchte, die in Schieflage geraden. Darüber hinaus ist es auch für die Konkurrenz in der Liga sinnvoll, dass man seine Saison dann wenigstens noch ordentlich beenden kann.

Wenn Spieler in Schieflage geraten, sind sie in 99 von 100 Fällen selber Schuld. Du sagst, sie würden "bestraft", wenn sie in Schieflage geraten. Ich sage, Manager, die besser sind, würden bestraft, wenn finanzielle Schieflagen keine Konsequenzen hätten.

Wenn ich mir Deine Mannschaft anschaue (und die Spieler, die Du letzte Saison verloren hast), muss eigentlich jedem klar sein, dass das auf Dauer nicht gut gehen kann. Schon gar nicht mit Deinem Stadion, das Du auch nach 111 Saisonen, in denen Du spielst, noch nicht brauchbar ausgebaut hast. Deine Einnahmen sind zu niedrig, Deine Kosten sind zu hoch. Deshalb hat es Dein Team zerrissen, und es war schon sehr lange abzusehen. Du hättest Spieler rechtzeitig entlassen können, dann hättest Du ganz normal weiterspielen können.

Klar ist man selbst Schuld, deswegen steigt man ja auch berechtigterweise ab. Es geht allerdings darum, wie weit die Konsequenzen gehen. Mein Stadion hat übrigens 25.000 Plätze und die waren nicht annähernd ausgelastet. Was soll ich da in der 4.Liga weiter ausbauen? Das Umfeld ist maximal ausgebaut. Bisher konnte ich die Kosten auch immer durch entsprechende Spielerverkäufe decken. Ich hatte jede Saison 1 - 2 Transfers, gekauft habe ich nie selbst sondern immer ausgebildet. Jetzt sind einige Transfers geplatzt oder nicht zustande gekommen. Dadurch bin ich ins Minus gerutscht (jetzt übrigens wieder im Plus).

Aber wenn man schon am Ende der Saison zwangsabsteigt, sollte man diese wenigstens noch ordentlich zu Ende führen können. Freut sicher auch die anderen Mitspieler in der Liga, wenn man noch ein Team aufstellen kann und es zu keinen Wettbewerbsverzögerungen kommt. Wenn man dann nicht an den PO/PD teilnimmt, hat man auch keine Gehaltskosten bis Ende der Saison. Man kann versuchen, seine Spieler noch zu verkaufen und dann einen Neuanfang zu starten statt gleich komplett ruiniert zu werden. Ich hatte ja sogar Spieler zum 0.Spieltag verkauft, aber da der Vertrag vorher ausgelaufen ist, scheint man dann nix zu sehen.

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Re: Vertragsdauer bei finanziellen Schwierigkeiten

MeDDi schrieb:
Honso schrieb:

Diese Option würde ich als "Käuferschutz" als sinnvoll erachten. Sprich, der Verkauf kommt so oder so zustande, wenn der Vertrag ausläuft, kommt der Spieler halt als Free Agent zu den abgemachten Konditionen.

Daraus würde ich nun interpretieren, dass der Verkäufer kein Geld erhält wenn der Vertrag zuvor ausgelaufen ist?
--->
1. Transfer von beiden Seiten bestätigt (nach 18. Spt.)
2. Vertrag läuft aus
3. Spieler verlässt den Verein
4. Spieler erscheint nicht bei den FAs am 0. Spieltag
5. Spieler wechselt zum Käufer -> Geld geht den EZM-Dachverband

so?

So ungefähr. Ich meine, der Verkäufer ist im Endeffekt selbst schuld, der Käufer kann nichts dafür, er hat einen Spieler gekauft, rechnet damit, und am Spieltag 0 kommt die große Überraschung. Das ist natürlich äußerst unangenehm, besonders wenn man, in dem Moment wo der Trade mit dem Jungen abgeschlossen ist, den Alten schon verkauft hat. Und dann steht man da, ohne Spieler, und muss mal sehen, wie man jetzt dir Reihen voll bekommt. Ist bei mir noch nicht vorgekommen, verstehe aber, wenn man da leicht angesäuert ist.

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Re: Vertragsdauer bei finanziellen Schwierigkeiten

Crom schrieb:
tomrbg schrieb:
Crom schrieb:

Es stellt sich auch die Frage, wie weit man Spieler bestrafen möchte, die in Schieflage geraden. Darüber hinaus ist es auch für die Konkurrenz in der Liga sinnvoll, dass man seine Saison dann wenigstens noch ordentlich beenden kann.

Wenn Spieler in Schieflage geraten, sind sie in 99 von 100 Fällen selber Schuld. Du sagst, sie würden "bestraft", wenn sie in Schieflage geraten. Ich sage, Manager, die besser sind, würden bestraft, wenn finanzielle Schieflagen keine Konsequenzen hätten.

Wenn ich mir Deine Mannschaft anschaue (und die Spieler, die Du letzte Saison verloren hast), muss eigentlich jedem klar sein, dass das auf Dauer nicht gut gehen kann. Schon gar nicht mit Deinem Stadion, das Du auch nach 111 Saisonen, in denen Du spielst, noch nicht brauchbar ausgebaut hast. Deine Einnahmen sind zu niedrig, Deine Kosten sind zu hoch. Deshalb hat es Dein Team zerrissen, und es war schon sehr lange abzusehen. Du hättest Spieler rechtzeitig entlassen können, dann hättest Du ganz normal weiterspielen können.

Klar ist man selbst Schuld, deswegen steigt man ja auch berechtigterweise ab. Es geht allerdings darum, wie weit die Konsequenzen gehen. Mein Stadion hat übrigens 25.000 Plätze und die waren nicht annähernd ausgelastet. Was soll ich da in der 4.Liga weiter ausbauen? Das Umfeld ist maximal ausgebaut. Bisher konnte ich die Kosten auch immer durch entsprechende Spielerverkäufe decken. Ich hatte jede Saison 1 - 2 Transfers, gekauft habe ich nie selbst sondern immer ausgebildet. Jetzt sind einige Transfers geplatzt oder nicht zustande gekommen. Dadurch bin ich ins Minus gerutscht (jetzt übrigens wieder im Plus).

Aber wenn man schon am Ende der Saison zwangsabsteigt, sollte man diese wenigstens noch ordentlich zu Ende führen können. Freut sicher auch die anderen Mitspieler in der Liga, wenn man noch ein Team aufstellen kann und es zu keinen Wettbewerbsverzögerungen kommt. Wenn man dann nicht an den PO/PD teilnimmt, hat man auch keine Gehaltskosten bis Ende der Saison. Man kann versuchen, seine Spieler noch zu verkaufen und dann einen Neuanfang zu starten statt gleich komplett ruiniert zu werden. Ich hatte ja sogar Spieler zum 0.Spieltag verkauft, aber da der Vertrag vorher ausgelaufen ist, scheint man dann nix zu sehen.

Da hast du aber Regel Nr. 1 der Betriebswirtschaft nicht beachtet: Laufende Ausgaben müssen durch laufende Einnahmen gedeckt sein. Wenn du die Spielerverkäufe brauchst, um die Gehaltskosten zu decken, dann geht das an die Substanz. Wäre dasselbe, wenn ich als Landwirt Land verkaufen müsste, um die Gehälter der Angestellten zu zahlen. Irgendwann geht das Land aus und ich gehe bankrott. Du kannst das Geld der Spielerverkäufe freilich ins Camp stecken, du kannst das Geld der Spielerverkäufe für Spielerkäufe hernehmen. Nie, aber nie, aber gar nie darfst du die für das Gehalt einplanen. Das geht ganz ganz ganz sicher schief.

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Re: Vertragsdauer bei finanziellen Schwierigkeiten

Übrigens kann man immer Amateure verpflichten und damit den Betrieb aufrechterhalten und verliert dann auch keine Einnahmen.

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Re: Vertragsdauer bei finanziellen Schwierigkeiten

Honso schrieb:

Da hast du aber Regel Nr. 1 der Betriebswirtschaft nicht beachtet: Laufende Ausgaben müssen durch laufende Einnahmen gedeckt sein. Wenn du die Spielerverkäufe brauchst, um die Gehaltskosten zu decken, dann geht das an die Substanz. Wäre dasselbe, wenn ich als Landwirt Land verkaufen müsste, um die Gehälter der Angestellten zu zahlen. Irgendwann geht das Land aus und ich gehe bankrott. Du kannst das Geld der Spielerverkäufe freilich ins Camp stecken, du kannst das Geld der Spielerverkäufe für Spielerkäufe hernehmen. Nie, aber nie, aber gar nie darfst du die für das Gehalt einplanen. Das geht ganz ganz ganz sicher schief.

Land ist nur einmal vorhanden, der Vergleich hinkt. Ich habe Spieler ausgebildet, diese dann ein paar Jahre für mich spielen lassen und dann verkauft. Bildet man Spieler aus, muss man zwangsläufig in Vorleistung gehen, dafür macht man dann beim Verkauf einen kleinen Gewinn, außer natürlich es kommt gar nicht zum Verkauf. In der Vergangenheit konnte ich meine Spieler immer recht gut verkaufen, offenbar hat sich der Transfermarkt aber geändert. Klar, das ist dann mein Pech und meine Schuld. Ändern lässt sich sowieso nix mehr. Aber ich werde sicher nicht der letzte Spieler sein, der mal in eine brenzlige Situation gerät. Es stellt sich dann halt die Frage, ob ein Zwangsabstieg da nicht schon "Strafe" genug ist oder ob einem mit fast allen Spielern auch die Aktiva wegbricht. Schließlich gibt es ja noch die 14-Tage-Regel für die ganz harten Fälle.

Brice schrieb:

Übrigens kann man immer Amateure verpflichten und damit den Betrieb aufrechterhalten und verliert dann auch keine Einnahmen.

Das ändert aber nichts daran, dass Teams, welche am Ende der Saison dann gegen einen spielen einen Wettbewerbsvorteil haben gegenüber Teams, die vorher noch antreten mussten.

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Re: Vertragsdauer bei finanziellen Schwierigkeiten

Die Diskussion um den Wettbewerbsvorteil will mir einfach nicht in den Kopf ....
im echten Leben ist das ja auch so, es verletzt sich ein Legionär und man ersetzt ihn entweder oder lässt einen ausm Nachwuchs spielen (grob formuliert)
Da beschwert sich auch nicht eine Mannschaft bei der Liga "Heee die spielen jetzt mit schwächeren Spielern. Unfair!"

http://www.eiszeit-manager.de/images/signaturen/ezm_sig_23758.png
Organisator: Alpen Hockey Cup
In der Ruhe liegt die Kraft.

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Re: Vertragsdauer bei finanziellen Schwierigkeiten

Crom schrieb:

Das ändert aber nichts daran, dass Teams, welche am Ende der Saison dann gegen einen spielen einen Wettbewerbsvorteil haben gegenüber Teams, die vorher noch antreten mussten.

Ich kann das Thema nicht mehr hören. Man hat auch einen Wettbewerbsvorteil, wenn man gerade dann gegen eine Mannschaft spielt, deren Starting Goalie gerade verletzt ist und der BackUp ein Amateur ist.

Erst geht es um die Kohle und einen Rettungsschirm für den schlecht wirtschaftenden Manager und zu guter Letzt wird dann noch die Wettbewerbsverzerrung ins Feld geführt.

Dann führe ich die Wettbewerbsgleichheit aber eben auch ins Feld und sage: ICH habe früh genug reagiert um einen Bankrott zu vermeiden und steige zwei oder drei Ligen am Stück ab, weil ich meine Spieler frühzeitig entlassen habe und DU wirst gerettet, weil Du es hast drauf ankommen lassen und Deine Spieler noch - aufgrund einer Sonderlocke - verkaufen konntest. Sorry, aber da bin ich strikt gegen und sehe keinen Handlungsbedarf. Darüber, ob der bietende Manager den Spieler gegen Überweisung an die "Bank" dennoch erhält kann man - aus meiner Sicht - nachdenken. Das ist mit Sicherheit auch eine Kosten / Nutzen Betrachtung aus Entwicklersicht.

ICH und DU stehen hier als Gleichnis für die gesamte Wintersportindustrie.

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Sieg oder Spielabbruch!

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25 Zuletzt bearbeitet von dabbljou (2018-08-07 12:45:11)

Re: Vertragsdauer bei finanziellen Schwierigkeiten

Sour_Fox schrieb:

Die Diskussion um den Wettbewerbsvorteil will mir einfach nicht in den Kopf ....
im echten Leben ist das ja auch so, es verletzt sich ein Legionär und man ersetzt ihn entweder oder lässt einen ausm Nachwuchs spielen (grob formuliert)
Da beschwert sich auch nicht eine Mannschaft bei der Liga "Heee die spielen jetzt mit schwächeren Spielern. Unfair!"

Wobei ich durchaus schon in einer Sportart, die mit einem Ball in Verbindung steht, gehört habe, dass sich dort in der ersten Liga Trainer und Manager bei der Liga bzw. bei der Presse beschwert haben, dass Spieler beim Gegner im Spiel vorher geschont wurden um jetzt eine top-fitte Mannschaft auf dem Platz zu haben, wenn es um einen direkten Konkurrenten gegen den Abstieg geht.

Edit: Interpunktion

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Sieg oder Spielabbruch!

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