1 Zuletzt bearbeitet von EC Deilinghofen (2012-05-30 10:11:54)

Thema: DEB "Agenda 2018"

Ich wusste nicht wohin also hier ein neues Thema, schaut rein, ich hab grad leider noch keine Zeit alles durchzulesen:

http://www.deb-online.de/index.php/deb- … -2018.html

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Eishockey-Kenntnis der Alteingesessenen: "Wir kennen Deilinghofen, aber wo in aller Welt ist Iserlohn?"
Managername im Spiel: Weber

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Re: DEB "Agenda 2018"

DEB und Konzept??? Zwei Welten prallen aufeinander! roll

Menschenhandel? Nein, danke. - Pro Abschaffung der Transferzahlungen!
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Re: DEB "Agenda 2018"

naja... also ich habs mir durchgelesen.
1. Dauernd wiederholungen. Man kann das ganze auch auf die Hälfte der Seiten schreiben.
2. Besteht der Großteil des Konzepts aus Fortführungen dessen, was schon aktuell ist.
3. Bestehen mehrere Ziele des Konzepts, die ich für ziemlich hochgestochen halte (1.-4. bei U20 Weltmeisterschaften 2013?!)

also mich hat das nicht so vom Hocker gehauen. Hätten lieber mal schreiben sollen, dass für die nächste WM die Eintrittspreise bei DEL Niveau bleiben um so mehr Besucher zu locken...

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Re: DEB "Agenda 2018"

1. Dauernd wiederholungen. Man kann das ganze auch auf die Hälfte der Seiten schreiben

Dann ist es definitiv ein Konzept, die müssen so sein wink

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Re: DEB "Agenda 2018"

Konzept eher nicht, mehr Wunschdenken und Wichtigmachen.

NiKiOn schrieb:

1. Dauernd wiederholungen. Man kann das ganze auch auf die Hälfte der Seiten schreiben.

1/4 der Seiten!

NiKiOn schrieb:

2. Besteht der Großteil des Konzepts aus Fortführungen dessen, was schon aktuell ist.

Richtig! Viel Darstellung des IST-Zustands. Viel davon, was erreicht werden soll, wenig darüber, wie. Lege ich ein Konzept dieser Art einer Bank vor zwecks Firmengründungs-Darlehen, werde ich dort nicht mal einen Gesprächstermin bekommen.

NiKiOn schrieb:

3. Bestehen mehrere Ziele des Konzepts, die ich für ziemlich hochgestochen halte (1.-4. bei U20 Weltmeisterschaften 2013?!)

Ob hochgestochen oder nicht, sie sind wenig abwägbar und wegen ihrer zeitlichen Kürze von 6 Jahren nur schwer beeinflußbar. Vor allem wenn die Strukturen zur "Eliteförderung" größtenteils erst geschaffen werden sollen, also noch gar nicht existieren.

Vor allem das "einmalige Nachhaltigkeitskonzept: Eisflächen für Deutschland" (im Papier sogar hochtrabend als "Leuchtturm-Projekt" bezeichnet) zeigt, wie sehr sich der DEB selbst überschätzt. 10 neue Trainingsstätten/Eishallen, das sind knapp 6 % Plus bis 2017!!! Der Lösungsansatz ist immerhin der größte Lacher im gesamten Papier. Alle Hallen mit Solardächern bzw. Windkraftanlagen(???); warum sind die Betreiber bestehender Hallen darauf noch nicht gekommen? Oder sind sie es doch und haben nur besser/wirtschaftlicher gerechnet? Finanzierung durch Einspeisevergütungen (die werden grad eher unwirtschaftlicher) bzw. Großinvestoren (die warten ja schon händeringend auf solche bahnbrechenden Konzepte). DEB will nur Vermitter bei der Umsetzung und dem Projektmanagement sein. Immerhin schreibt er nicht, daß er fachliche Kompetenzen auf diesen Feldern hätte. Kommunen sollen Baugrund verschenken, sich um die administrativen Dinge kümmern und "begleiten die Genehmigungsverfahren". Bei letzterem mußte ich schon schmunzeln da die Kommunen ja eigentlich die (unteren) Genehmigungsbehörden sind! Dann sollen sie in genau der Zeit, in der die Hallen wenigstens einigermaßen wirtschaftlich betrieben werden können, die Kontrolle darüber abgeben. Wenn dann Renovierungen anstehen und Stromeinspeisung nicht mehr gefördert wird, dann sollen sie die Hallen übernehmen. Die freuen sich bestimmt jetzt schon drauf.

Das ganze "Konzept" erweckt für mich nicht gerade den Eindruck von Kompetenz. Ich vermute mal, daß es mehr der Versuch ist, den faktischen Einfluß- und Handlungsverlust zugunsten der DEL nach dem für den DEB niederschmetternden neuen Kooperationsvertrag als "bewusst vom DEB so gewollt" schönzureden. Die paritätische Einrichtung des sog. Direktorats (Nationalteam) und der beiden Kommissionen Sport und Medien/Marketing ist ja nichts anderes als das Abtreten der Hälfte des einem Sportarten-Dachverband obliegenden Aufgabenauftrags.

Außerdem glaube ich noch nicht mal, daß die Notwendigkeit eines solchen Konzepts vom DEB selbst erkannt und dieses initiiert wurde. Wenn ich so zwischen den Zeilen lese spricht vieles dafür daß das Ganze entweder Bestandteil bzw. Voraussetzung des Sponsorvertrags mit Sandoz ist, oder daß es eine zentrale Forderung des DOSB war, damit Eishockey als Schwerpunktsportart im vergangenen Jahr anerkannt wurde. Viele "Ziele" sind ja auch als "unter Berücksichtigung der Vorgaben und Rahmenbedingungen des DOSB" beschrieben.

Egal von wem, vom DEB selbst ging die Initiative zu diesem "Konzept" m.E. definitiv nicht aus.

Menschenhandel? Nein, danke. - Pro Abschaffung der Transferzahlungen!
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